Pfingsten schon was vor?

Frauensee | 21. bis 24. Mai 2010 | Jetzt anmelden unter www.linkes-pfingstcamp.de
Wasser plätschert, Bienen summen, die Sonne scheint dir auf den Bauch – und du diskutierst gerade über eine bessere Gesellschaft. Dann bist du beim linken Pfingstcamp am Frauensee. Zusammen mit 300 anderen Jugendlichen erlebst du Pfingsten mal ganz anders, mit Workshops, Diskussionen, Aktionen, Grillen, Party und allem, worauf du Lust hast. Nimm deine Homies gleich mit und meldet euch schnell an.
Auch die Linksjugend['solid] Teltow-Fläming ist dieses Jahr wieder mit dabei! Wenn du fragen oder Anmerkungen hast, oder einfach Bock hast mit uns hinzufahren, dann melde dich einfach bei uns!
Wir sehen uns am Frauensee!
Linker Fläming United 2.0
Nach den letzten Aktivitäten der Neonaziszene ind Teltow-Fläming, insbesondere in der Stadt Zossen, hat sich das Aktionsbündnis “Linker Fläming United” in verstärkter Formation neu zusammengefunden um gemeinsam und solidarisch den Kampf gegen Rechtsextremismus in Teltow-Fläming anzugehen. Auch die Linksjugend['solid] Teltow-Fläming wird wieder im Aktionsbündnis dabei sein und tatkräftig mitarbeiten. Ziel des Bündnisses ist ein antifaschistisches Aktionswochenende im kommenden Sommer zu veranstalten um den Neofaschisten in Zossen keinen öffentlichen Raum mehr überlassen. Wir dokumentieren daher die erste Pressemitteilung des Bündnisses “Linker Fläming United”:
Gemeinsam gegen Nazis
Das antifaschistische Bündnis „Linker Fläming United“ nimmt erneut den Kampf gegen Nazis auf.
Aufgrund des Brandanschlags auf das „Haus der Demokratie“ im Januar diesen Jahres und der jüngsten Morddrohungen gegen engagierte Bürgerinnen der Initiative „Zossen zeigt Gesicht“, hat sich das antifaschistische Bündnis „Linker Fläming United“ gegen (Neo-)Nazis im Kreis Teltow-Fläming in neuer Konstellation zusammengefunden. Das Bündnis trat zum ersten Mal 2009 in Erscheinung aus Protest gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen Kameradschaft „FKTF“ in Luckenwalde. Eine vom Bündnis organisierte bunte Gegendemonstration, mit fast 500 teilnehmenden Personen, stahl damals den Neonazis die Show.
Am Erfolg anknüpfen – antifaschistisches Aktionswochenende 2010
An diesen Erfolg soll nun angeknüpft werden. Es liegt ein neues ehrgeiziges Projekt vor. In spektrenübergreifender Zusammenarbeit von Jugendorganisationen, Verbänden, Parteien und linken Gruppen, soll ein gemeinsames „Aktionswochenende“ im Sommer 2010 gegen (Neo-)Nazistrukturen in Zossen auf die Beine gestellt werden. Interessante Vorträge, eine Podiumsdiskussion, und eine Bündnisdemonstration werden hierbei das Rahmenprogramm für vielfältigen und kreativen Protest gegen faschistische Gewalt bilden. Nathan Rosenthal, der Sprecher des Bündnisses dazu:: „Wir werden gemeinsam dafür sorgen, dass den Nazis an diesem Wochenende kein öffentlicher Raum zur Verfügung stehen wird. Wir lassen uns von ihrem Terror nicht einschüchtert, sondern werden gemeinsam und solidarisch für eine lebenswerte Stadt, ohne Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus kämpfen!“.
Zossen als Mittelpunkt des brauen Terrors
Die brandenburgische Kleinstadt Zossen lag in den letzten Monaten immer wieder im Zentrum des medialen Interesses. Junge Faschisten tyrannisierten kritische Anwohner und alternative Jugendliche, brannten zusammen das „Haus der Demokratie“ nieder, störten massiv den internationalen Holocaustgedenktag, schmierten unzählige Hakenkreuze an öffentliche Gebäude und bedrohten andere Menschen sogar mit dem Tod. Zudem bemühen sich Nazikader aus Brandenburg und Berlin derzeit, um die Etablierung fester Strukturen in Teltow-Fläming. Die Stadt Zossen wird von ihnen als ein besonderer Schwerpunkt wahrgenommen. So steht die rechtsextreme Partei „NPD“ in enger Verbindung zu der lokalen Neonaziszene und versucht diese für eine dauerhafte Arbeit in ihrer Partei zu instrumentalisieren.
Zossener Zustände bekämpfen
Der Bündnissprecher Rosenthal dazu: „Diese Zustände sind einfach nicht mehr hinnehmbar. Wenn Nazis glauben aus Zossen eine „nationalbefreite Zone“ machen zu können, dann werden wir uns ihnen entgegen stellen und zeigen, dass ihre menschenverachtende Ideen in Zossen keinen Platz haben!““
Für weitere Informationen und Kontakt können interessierte Personen und Gruppen schon jetzt die offizielle Homepage des Bündnisses besuchen, unter der Adresse: www.linker-flaeming.de.vu
No Pasaran! Sie kamen nicht durch!
Zum erste Mal konnte der alljährliche Neonaziaufmarsch am Tag des Bombardements Dresden verhindert werden! Am 13.Februar 2010 versuchte die rechtsextreme „Junge Landsmannschaft Ostpreußen“ sowie die NPD in Dresden Neustadt eine Demonstration zum „Gedenken an die Opfer des Alliierten Bombardements auf Dresden„ zu veranstalten.
Dies wurde jedoch durch das Bündnis „Dresden Nazifrei“, an dem sich verschiedene Parteien, Gewerkschaften und antifaschistische Gruppen, unter anderem die Partei DIE LINKE sowie deren Jugendverband „Linksjugend[´solid] beteiligt hatten, verhindert. Die Linksjugend ['solid] Brandenburg hat gemeinsam mit dem Studierendenverband Linke.SDS 6 Busse, mit über 300 Aktivistinnen und Aktivisten, nach Dresden organisiert. Insgesamt sind über 200 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet in die sächsische Landeshauptstadt gefahren.
Obwohl Polizei, Presse und die St
adt Dresden im Vorfeld versucht hat das Bündnis und die Blockade zu kriminalisieren, folgten rund 12 000 Menschen dem Aufruf um ein Zeichen gegen Geschichtsrevisionismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzten. Durch Massenblockaden an drei verschiedenen Orten, Hansaplatz, Leipziger Platz und Albertplatz wurde der Aufmarsch der Neonazis blockiert. Trotz des massiven Aufgebots der Polizei, die immer wieder versuchte den rund 4500 Rechtsextremen den Weg frei zu prügeln und immer wieder Tränengasgranaten und Pfefferspray gegen die friedlichen antifaschistischen Demonstranten einsetzte, gelang es ihr nicht die Blockaden aufzulösen. Die rund 5000 Neo- und Altfaschist_Innen aus ganz Europa mussten auf dem Vorplatz des Bahnhofs Dresden Neustadt ausharren um dann am Abend, ohne Demonstration den Weg nach Hause anzutreten.
Mit dem friedlichen und deeskalierenden Konzept des zivilen Ungehorsams konnte der Naziaufmarsch in diesem Jahr gestoppt werden, was ein großer Erfolg der antifaschistischen Bewegung und ein Zeichen an die Dresdner-Bürgermeisterin Helma Orosz, das nur eine direkte Blockade und keine Menschenkette etwas gegen die Faschist_Innen ausrichtet.
Auch im nächsten Jahr werden wir wieder mit dabei sein und die Nazis daran hindern, ihre menschenverachtende und geschichtsrevisionistische Ideologie in Dresden zu verbreiten. Auch 2011 heißt es:
No Pasaran! Sie kommen nicht durch!
Kein ruhiges Hinterland
In der Nacht des 22. zum 23. Januar ist das „Haus der Demokratie“ in Zossen, durch zurzeit unbekannte Ursachen, niedergebrannt.
Vieles deutet auf einen Brandanschlag von lokalen Neonazis aus dem Umfeld der Kameradschaft „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ hin. Sollte sich dies bewahrheiten, stellt dieser Anschlag bei dem die gerade öffentlich gezeigte Ausstellung „Jüdisches Leben in Zossen“ verbrannt ist, einen der schlimmsten antisemitischen Anschläge im Land Brandenburg seit dem Brandanschlag auf die „Jüdische Baracke“ in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen im Jahr 1992 dar.
Die Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“, als Begründerin des Hauses, engagiert sich seit einiger Zeit in einem breiten Bündnis gegen faschistische Strukturen in Teltow-Fläming und versucht durch selbstorganisierte Projekte eine kritische Zivilgesellschaft zu fördern.
Am kommenden Mittwoch, den 27. Januar, wird eine große Gedenkveranstaltung in der Zossener Innenstadt stattfinden. Anlass ist der „Internationale Holocaustgedenktag“. Karl Stenzel, 94 Jahre alt, Mitglied der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – VVN-BdA“, ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Sachsenhausens, wird in diesem Zusammenhang über sein Leben im Widerstand gegen den nationalsozialistischen Terror berichten. Wegen des Brandes wird er nun im Saal der Kirchengemeinde Zossen am Kirchplatz 4 sprechen. Auch wenn Neonazis in Zossen nicht davor zurück schrecken, Angst und Terror zu verbreiten, sind die Zossener AntifaschistInnen nicht bereit, Ihnen das Feld zu überlassen.
In diesem Zusammenhang bezeichnend für die politische Lage in Zossen ist auch ein Kommentar der Zossener Bürgermeisterin, Michaela Schreiber. Diese verharmloste die Gefahr durch Nazis in ihrer Stadt und verwies auf eine Mitschuld der Bürgerinitiative, welche „zu links“ bzw. kritisch wäre und dadurch den Zorn der Nazis natürlicherweise anziehen würde. Das die Bürgermeisterin mit solchen Aussagen politische Anknüpfungspunkte für Nazis herstellt, nimmt diese unkritisch in Kauf. Das faschistische Problem in Zossen wird somit von ihr verneint und auf einen Zustand reduziert, welcher nur hervortrete, wenn Nazis provoziert werden würden. Das dieser Ansatz nicht nur falsch ist, sondern die schlechten „Zossener Zustände“ noch verhärtet, anstatt diese progressiv zu lösen, stellt ein großes Problem für weiteres antifaschistisches Vorgehen dar.
„Dies stellt ein Schlag ins Gesicht für die Menschen dar, die sich offen den Nazis entgegenstellen und für eine demokratische politische Kultur in Zossen streiten. Die Bürgermeisterin verkennt ganz offensichtlich die politischen Bedeutung dieses antisemitischen Anschlages“, so Hannes Püschel, Mitglied des Landesvorstandes der VVN-BdA Brandenburg.
Um diesen fatalen politischen Tendenzen in Zossen effektiv entgegenzuwirken, rufen wir Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, sich an der Gedenkkundgebung in Zossen zu beteiligen und ihre Solidarität mit den Betroffenen von rechter und antisemitischer Gewalt zu zeigen.
„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“. (Schwur von Buchenwald)
Antifaschistische Gedenkkundgebung: Marktplatz Zossen / 17 Uhr
Zeitzeugengespräch: Kirchplatz 4, Saal der Kirchengemeinde / 19 Uhr
Diesen Aufruf unterstützen:
VVN-BdA e.V. – Land Brandenburg
VVN-BdA Potsdam-Mittelmark-Fläming
Autonome Antifa Teltow-Fläming [aatf]
Linksjugend Solid` TF
Soziale Unruhe Blankenfelde [SUB]
Linke Fläming United [LFU]
Kein Vergeben! Kein Vergessen!
Die Linksjugend['solid] Brandenburg zeigt sich entsetzt über den Verlust des Hauses der Demokratie und solidarisiert sich mit der Bürgerinitiative gegen Rechtsextremismus, „Zossen zeigt Gesicht“.
Obwohl das Projekt von der Stadt Zossen und seiner Bürgermeisterin immer wieder torpediert wurde, entwickelte sich das Haus der Demokratie zu einem Treffpunkt von antifaschistischen, antirassistischen und sozialen Gruppen und wurde für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. So verschwand in den Flammen nicht nur eine wichtiger Treffpunkt für demokratische Projekte sondern auch eine Ausstellung zum jüdischen Leben in Zossen sowie eine Vielzahl politischer Bücher. Der Verlust des Hauses ist ein schwerer Schlag für die demokratischen Strukturen in Zossen und darüber hinaus.
Es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Brandanschlag von Rechtsextremen gehandelt hat. Sollte sich dies bewahrheiten, ist dies der vorläufige Höhepunkt einer nun schon zwei Jahre langen andauernden Auseinandersetzung mit Neofaschist_Innen in Zossen, in dessen Verlauf sich die Bürgerinitiative gegründet hat.
Auch deshalb rufen wir alle Menschen dazu auf, sich an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust, am 27.Januar 2010 um 18 Uhr, in Zossen zu beteiligen. Der Kampf gegen Faschist_Innen geht uns alle an und wird auch in Zossen weitergeführt!
Mehr Infos unter http://www.zossen-zeigt-gesicht.de
Gemeinsam nach Dresden! Naziaufmarsch verhindern!
Letztes Jahr folgten rund 4000 Neofaschisten aus der ganzen Welt dem Aufruf der NPD und der der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) und konnten ungestört, geschützt durch die Polizei, ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten. Ihr Ziel ist das Gedenken an die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Durch Begriffe wie “Bomben-Holocaust” sollen die grausamen Verbrechen des faschistischen Deutschlands und seiner Akteure relativiert und Ressentiments gegen die damaligen Kriegsgegner geschürt werden. Aus Befreiern sollen Besatzer werden. Bis zu 9000 Neonazis werden erwartet, die auch dieses Jahr wieder durch Dresden marschieren und die Geschichte verdrehen wollen.
Diesem Treiben wollen wir uns konsequent entgegen stellen und versuchen den Aufmarsch zu verhindern. Zusammen mit vielen außerparlamentarischen Bündnispartner wird Die Linksjugend ['solid] wird auch im Jahr 2010 wieder versuchen, den größten Nazi-Aufmarsch Europas zu verhindern, der am 13. Februar in Dresden stattfinden soll. Deswegen organisieren wir gemeinsam mit dem Studierendenverband Linke.SDS Busse nach Dresden.
Auf der Seite der Linksjugend[`solid] Brandenburg könnt ihr euch für die folgenden Busse nach Dresden anmelden.
Bus am Freitag, 12.02., 17 Uhr aus Potsdam (Zwischenhalt in Cottbus)
Beide Busse fahren Samstagabend zurück (genaue Infos wie Abfahrtsort bekommst du nach Anmeldung und Bestätigung per Mail). Tickets hin und zurück kosten für Mitglieder und aktive Sympthathisant_Innen 10€, sonst 20€.
Internationaler Holocaustgedenktag
Am 27.Januar 2009 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zum 65. Mal. Dieses KZ steht symbolisch für die Millionen Menschen, die durch der Vernichtungspolitik des DeutschenFaschismus zum Opfer fielen. Dieser Opfer des größten Verbrechens der Menschheitsgeschichte wollen wir am 27.1 in Zossen weltweit gedenken.
Aufgrund des Datums veranstaltet die Bürgerinitiative “Zossen zeigt Gesicht” um 18.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz in Zossen. Dabei werden die Namen der Opfer des deutschen Faschismus verlesen und Kerzen für diese entzündet.
Am selben Tag organisiert der VVN-BdA Teltow-Fläming im Haus der Demokratie eine Gesprächsrunde mit dem Zeitzeugen und Holocaustüberlebenden Karl Stenzel ein. Karl Stenzel, 94 Jahre alt ist Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Sachsenhausens. Eingebettet in einem gesellschaftskritischen Kontext wird dieser über seine persönlichen Erfahrungen aus jener Zeit berichten und versuchen, politische Lehren aus dem Vergangen für das Gegenwärtige zu ziehen.
Die Linksjugend['solid] Teltow-Fläming Nord ruft alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, sich an der Gedenkveranstaltung in Zossen zu beteiligen.
Hier nochmal alle Infos:
27.01.2010
Gedenkveranstaltung für die Opfer des deutschen Faschismus
18.00 Uhr auf dem Marktplatz Zossen
27.01,2010
Ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Karl Stenzel
19.00 Uhr im Haus der Demokratie in Zossen
Am 27.September: Wählen gehen!
Wenn Wahlen etwas ändern könnten, dann wären sie verboten!
So oder so ähnlich lautet ein alter Spruch der alternativen Linken. Und ja wir wissen, dass man dieses System mit Wahlen nicht reformieren kann und dass die parlamentarische Demokratie nicht die beste aller Demokratien ist. Das beste Beispiel dafür ist ja die Sozialdemokratie. Doch wir wissen auch, dass wir mit Wahlen Öffentlichkeit erzeugen und wichtige Themen in der öffentlichen Diskussion platzieren können. Nur durch eine starke parlamentarische
Opposition kann die außerparlamentarische Opposition auf der Straße gestärkt werden. Aus den guten Erfahrungen der letzten vier Jahre mit der Franktion DIE LINKE im Bundestag rufen wir auf dieses Jahr auf DIE LINKE in den Bundestag zu wählen.
Es gibt viele gute Gründe DIE LINKE zu wählen, nur um hier einige zu nennen:
- DIE LINKE ist die einzige Partei, die einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordert!
- DIE LINKE ist die einzige Partei, die Hartz IV abschaffen möchte!
- DIE LINKE ist die einzige Partei, die einen gesetztlichen Mindestlohn von 10€ die Stunde fordert!
- DIE LINKE ist die einzige Partei, die eine gerechtere Steuerverteilung in ihrem Programm hat!
Deshalb freut es uns besonders, dass als Direktkandidat für die Bundestagswahl in unserem Wahlkreis Steffen Kühne, Bundessprecher von Linksjugend['solid] und langjähriger Landessprecher in Brandenburg antritt. Für die Landtagswahl wurde Hartmut Rex als Direktkandidat aufgestellt, den wir auch unterstützen möchten.
Egal für welche demokratische Partei ihr euch am 27.September entscheidet. Wichtig ist nur das ihr wählen geht und damit die rechtsextremen Parteien NPD und DVU verhindert! KEINE STIMME DEN NAZIS
Antifa Demo am 18.Juli
::: Antifaschistische-Demo am 18. Juli nach brutalem Naziübergriff :::
Nazis aus dem Viertel jagen! | Euer Terror bleibt nicht ungestraft!
Am frühen Sonntagmorgen (12.7.) verletzten vier Neonazis einen 22jähirgen Neuköllner am S-Bhf. Frankfurter Allee lebensgefährlich. Die Neonazis pöbelten willkürlich Passanten an, die sich im Gang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee befanden. Schlugen und traten um sich. Bis sie letztlich in dem 22-jährigen linken Jugendlichen, der auf dem Weg zur S-Bahn war, ihr Opfer fanden. Auf diesen prügelten die vier Männer so lange ein, bis er das Bewusstsein verlor. Aus diesem Anlass wird am kommenden Samstag eine große Bündnis-Demonstration gegen Nazi-Terror in Friedrichshain stattfinden. Kommt alle!
Antifa-Demo: Sa. 18. Juli 2009 | 18.00 Uhr | Bersarin Platz |
Friedrichshain Soliparty für den Angegriffenen : Sa. 24.Juli | 23.00 Uhr | Köpi | Köpenickerstr. 137 |Mitte
Bildungsblockaden einreißen
Die Linksjugend[`solid] TF Nord ruft auf zum Bildungsstreik
Am nächsten Montag am 15.Juni beginnt der bundesweite Bildungsstreik. Dieser findet seinen Höhepunkt am 17.Juni in einer Großdemonstration in Berlin. Auch Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Rangsdorf, Dabendorf und Blankenfelde werden sich an diesem Streik für bessere Lernbedingungen beteiligen. Ein großes Bündnis aus Gewerkschaften, Antifagruppen und der Linksjugend[`solid] haben diesen Streik auch im Norden von Teltow-Fläming zusammen organisiert.
Das Bildungssystem ist in einer Krise! Der verstärkte Leistungs- und Konkurrenzdruck durch das Turbo-Abitur in 12 Jahren oder durch die Bachelorstudiengänge führte immer mehr dazu, dass dieses System für viele ein Zukunftskiller wurde. Noch mehr sehen in der Schule nur noch eine Pflichtveranstaltung, der sie so schnell wie möglich entfliehen wollen. Anstatt sich selbst weiter entwickeln zu können wird den Schüler_Innen und Studenten_Innen massive Zeitbegrenzungen gegeben. Bildung ist zur reinen Ausbildung geworden, damit die Schüler_Innen schnell dem kapitalistischen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. „Bildung soll Spaß machen und einem nutzen und nicht der kapitalistischen Verwertungslogik!“ so Nathan Rosenthal.
Überall wurden die Ausgaben für Bildung drastisch Seit Jahren fordern wir mehr Geld für Bildung aber immer wieder wurden wir auf die Sachzwänge und Löcher in den Haushalten hingewiesen, die “noch mehr” Geld für Bildung nicht zuließen. Doch nachdem die Finanzkrise das internationale Finanzsystem ins Wanken gebracht hat war auf einmal Geld für die Rettung der Banken da. Sehr viel Geld!
Wir wollen Bambule machen gegen die Bildungskrise, Druck machen für Veränderung! Und vor allem wollen wir unseren Teil vom Konjunkturpaket für bessere Lern-und Bildungsbedingungen. Ein anderes Bildungssystem ist möglich und dringend nötig.
Termine:
15.Juni: Aktion Plakate
16.Juni: Aktion Bildungsstau
17.Juni: Großdemonstration in Berlin um 11.00 Uhr am Alexanderplatz
18.Juni: Aktion Banküberfall – Aktionstag Ziviler Ungehorsam

