Am 27.September: Wählen gehen!

30683be236Wenn Wahlen etwas ändern könnten, dann wären sie verboten!

So oder so ähnlich lautet ein alter Spruch der alternativen Linken. Und ja wir wissen, dass man dieses System mit Wahlen nicht reformieren kann und dass die parlamentarische Demokratie nicht die beste aller Demokratien ist. Das beste Beispiel dafür ist ja die Sozialdemokratie. Doch wir wissen auch, dass wir mit Wahlen Öffentlichkeit erzeugen und wichtige Themen in der öffentlichen Diskussion platzieren können.  Nur durch eine starke parlamentarische 68e1198f76Opposition kann die außerparlamentarische Opposition auf der Straße gestärkt werden. Aus den guten Erfahrungen der letzten vier Jahre mit der Franktion DIE LINKE im Bundestag rufen wir auf dieses Jahr auf DIE LINKE in den Bundestag zu wählen.

Es gibt viele gute Gründe DIE LINKE zu wählen, nur um hier einige zu nennen:

  • DIE LINKE ist die einzige Partei, die einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordert!
  • DIE LINKE ist die einzige Partei, die Hartz IV abschaffen möchte!
  • DIE LINKE ist die einzige Partei, die einen gesetztlichen Mindestlohn von 10€ die Stunde fordert!
  • DIE LINKE ist die einzige Partei, die eine gerechtere Steuerverteilung in ihrem Programm hat!

Deshalb freut es uns besonders, dass als Direktkandidat für die Bundestagswahl in unserem Wahlkreis Steffen Kühne, Bundessprecher von Linksjugend['solid] und langjähriger Landessprecher in Brandenburg antritt. Für die Landtagswahl wurde Hartmut Rex als Direktkandidat aufgestellt, den wir auch unterstützen möchten.

Egal für welche demokratische Partei ihr euch am 27.September entscheidet. Wichtig ist nur das ihr wählen geht und damit die rechtsextremen Parteien NPD und DVU verhindert! KEINE STIMME DEN NAZIS

Antifa Demo am 18.Juli

::: Antifaschistische-Demo am 18. Juli nach brutalem Naziübergriff :::

Nazis aus dem Viertel jagen! | Euer Terror bleibt nicht ungestraft!

Am frühen Sonntagmorgen (12.7.) verletzten vier Neonazis einen 22jähirgen Neuköllner am S-Bhf. Frankfurter Allee lebensgefährlich. Die Neonazis pöbelten willkürlich Passanten an, die sich im Gang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee befanden. Schlugen und traten um sich. Bis sie letztlich in dem 22-jährigen linken Jugendlichen, der auf dem Weg zur S-Bahn war, ihr Opfer fanden. Auf diesen prügelten die vier Männer so lange ein, bis er das Bewusstsein verlor. Aus diesem Anlass wird am kommenden Samstag eine große Bündnis-Demonstration gegen Nazi-Terror in Friedrichshain stattfinden. Kommt alle!

Antifa-Demo: Sa. 18. Juli 2009 | 18.00 Uhr | Bersarin Platz |
Friedrichshain Soliparty für den Angegriffenen : Sa. 24.Juli | 23.00 Uhr | Köpi | Köpenickerstr. 137 |Mitte

Bildungsblockaden einreißen

Die Linksjugend[`solid] TF Nord ruft auf zum Bildungsstreik

Am nächsten Montag am 15.Juni beginnt der bundesweite Bildungsstreik. Dieser findet seinen Höhepunkt am 17.Juni in einer Großdemonstration in Berlin. Auch Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Rangsdorf, Dabendorf und Blankenfelde werden sich an diesem Streik für bessere Lernbedingungen beteiligen. Ein großes Bündnis aus Gewerkschaften, Antifagruppen und der Linksjugend[`solid] haben diesen Streik auch im Norden von Teltow-Fläming zusammen organisiert.

Das Bildungssystem ist in einer Krise! Der verstärkte Leistungs- und Konkurrenzdruck durch das Turbo-Abitur in 12 Jahren oder durch die Bachelorstudiengänge führte immer mehr dazu, dass dieses System für viele ein Zukunftskiller wurde. Noch mehr sehen in der Schule nur noch eine Pflichtveranstaltung, der sie so schnell wie möglich entfliehen wollen. Anstatt sich selbst weiter entwickeln zu können wird den Schüler_Innen und Studenten_Innen massive Zeitbegrenzungen gegeben. Bildung ist zur reinen Ausbildung geworden, damit die Schüler_Innen schnell dem kapitalistischen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. „Bildung soll Spaß machen und einem nutzen und nicht der kapitalistischen Verwertungslogik!“ so Nathan Rosenthal.

Überall wurden die Ausgaben für Bildung drastisch Seit Jahren fordern wir mehr Geld für Bildung aber immer wieder wurden wir auf die Sachzwänge und Löcher in den Haushalten hingewiesen, die “noch mehr” Geld für Bildung nicht zuließen. Doch nachdem die Finanzkrise das internationale Finanzsystem ins Wanken gebracht hat war auf einmal Geld für die Rettung der Banken da. Sehr viel Geld!

Wir wollen Bambule machen gegen die Bildungskrise, Druck machen für Veränderung! Und vor allem wollen wir unseren Teil vom Konjunkturpaket für bessere Lern-und Bildungsbedingungen. Ein anderes Bildungssystem ist möglich und dringend nötig.

Termine:

15.Juni: Aktion Plakate
16.Juni: Aktion Bildungsstau
17.Juni: Großdemonstration in Berlin um 11.00 Uhr am Alexanderplatz
18.Juni: Aktion Banküberfall – Aktionstag Ziviler Ungehorsam

Hier ein Interview mit dem ehemaligen Professor für Politikwissenschaften an der FU Berlin Peter Grottian auf SPIEGEL ONLINE!

Bildungsblockaden einreißen

Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen aber wir haben auf unserer Sidebar einen neuen Banner. Dieser Banner führt zu Seite des bundesweiten Bildungsstreiks 2008 an dem auch wir uns beteiligen und wofür wir auch mobilisieren wollen. Es geht uns darum die Politiker_Innen an ihre Verprechen zu erinnern, die sie vor der letzten Wahl gemacht hatten. Kleinere Klassen, mehr Lehrer, keine Studiengebüren, Abschaffung des NC für Masterstudiengänge u.v.m. .

Seit Jahren fordern wir mehr Geld für Bildung aber immer wieder wurden wir auf die Sachzwänge und Löcher in den Haushalten hingewiesen, die “noch mehr” Geld für Bildung nicht zuließen. Doch nachdem die Finanzkrise das internationale Finanzsystem ins Wanken gebracht hat war auf einmal Geld für die Rettung der Banken da. Sehr viel Geld! Wir wollen jetzt auch unseren Teil von dem Geld haben. Deshalb gegen wir auf die Straße und in die Banken um uns unseren Anteil einzufordern. So kann es nicht weitergehen! Wir streiken!

Streikt deshalb alle mit! Am 15. bis 19.Juni – Bildungsblockaden einreißen!

Redebeitrag auf der Antifademonstration am 23.Mai 2008

Heute fand in Luckenwalde eine Antifademonstration unter dem Motto “Gemeinsam gegen Geschichtsrevisionismus” statt. Das Bündnis “Linker Fläming United” hatte dazu aufgerufen den Nazis “aktiven und breiten Widerstand” entgegenzusetzten. Es beteiligten sich rund 400 Menschen an den Gegenprotesten, darunter auch viele Mitglieder der Linksjugend['solid].

Unser Redebeitrag:

Liebe BürgerInnen und Bürger, Liebe Demonstrantinnen und Demonstranten, liebe Genossinnen und Genossen,

Wir von der Linksjugend ´solid TF Nord grüßen alle Demoteilnehmer, die heute mit uns hier in Luckenwalde gegen die Geschichtsverdreher auf die Straße gehen. Die Tatsache, dass die Nazis die großen Bühnen verlassen und hier im alternativen Luckenwalde ihre wahnwitzigen Ideen propagieren zeigt, dass sie meinen in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Durch ihre Aktionen in Zossen beim Shoa-Gedenken und die darauffolgende Erklärungen der Parteien Plan B und CDU keine Linksextremisten zu dulden hat die Neonazis zu der Überzeugung gebracht hier in Teltow-Fläming ein ruhiges Hinterland gefunden zu haben, wo sie ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten können.
Für Faschisten gibt es kein ruhiges Hinterland! Weder hier noch irgendwo!
Am 23.Dezember des letzten Jahres verteilten die Freien Kräfte Teltow-Fläming, gegen die wir heute demonstrieren, hier in Luckenwalde Flugblätter mit der Überschrift „Kapitalismus bekämpfen!“.  Sie forderten darin mit abstrusen Argumentationslinien den „Nationalen Sozialismus“.  Diese Kapitalismuskritik ist eine Aktion von vielen der Antikapitalismuskampagne von NPD und Freien Kameradschaften. Sie wollen die deutsche Identität vor dem sogenannten Finanzkapital und der ach so furchterregenden Globalisierung schützen. Damit suchen und finden sie Anschluss in der Mitte der Gesellschaft und sind sich auch den Gemeinsamkeiten mit einem Teil der gesellschaftlichen Linken bewusst.  Den nationalen Sozialismus, den die Neonazis propagieren, basiert auf der Vorstellung einer Volksgemeinschaft, einem rassistisch organisierten Staat, der  sich gegen“ raffgierige Juden und schmarotzende Ausländer“ wehren soll. Ihre antikapitalistische Rhetorik, die den liberalen Wettbewerbsgedanken „jeder gegen jeden“ kritisiert,  meint in der Naziideologie das „Recht des Stärkeren“. In ihrem „nationalen Sozialismus“ kämpft nicht der „Einzelne“ ums überleben sondern sogenannte „Völker“. Ihr „nationaler Sozialismus“ heißt Krieg, Vernichtung und Ausbeutung und ist das genaue Gegenteil von Allem wofür das Wort „Sozialismus“ steht.
Sozialismus ist International! Sozialismus beinhaltet die Gleichheit und Freiheit aller Menschen, egal welchen Glaubens, welcher Religion, welchen Geschlechtes, welcher Herkunft und welchen Denkens. Deshalb ist Antikapitalismus auch immer Antifaschismus oder um es mit den Worten von Karl Marx zu sagen: Antifaschismus und Antikapitalismus bedeutet: „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist!“
Darum: Kein ruhiges Hinterland für Faschisten und Neonazis!
Zeigen wir den „Freien Kameradschaften“ unmissverständlich, dass sie weder in Luckenwalde noch sonst wo erwünscht sind!
Für die Freiheit, für das Leben, Nazis von der Straße fegen!!!

Mehr Infos unter:

http://www.linker-flaeming.de.vu
http://de.indymedia.org/2009/05/251328.shtml

Am 23.Mai 2009 – Nazis stoppen!

Am 23.Mai, dem Tag des Grundgesetzes, wollen Neonazis aus dem militanten Spektrum der freien Kameradschaften eine Demonstration in Luckenwalde, wenige Kilometer südlich von Berlin durchführen. Diese faschistische Demonstration ist der vorläufige Höhepunkt einer besonders aktionsorientierten militanten Neonaziszene in Teltow-Fläming. Nachdem am Anfang des Jahres die Freien Kräfte Teltow-Fläming mehrfach Gedenkveranstaltungen zur Shoah in der brandenburgischen Kleinstadt Zossen gestört haben und durch mehre Sprühereien auf sich aufmerksam gemacht haben, wollen sie nun ihre menschenverachtende Ideologie nach Luckenwalde tragen. Unter dem Motto „60 Jahre Lüge sind genug! Schluss mit diesem Volksbetrug“ mobilisieren die freien Kräfte bundesweit. Der Aufruf, der vom angeblichen „Betrug am deutschen Volk“ schwadroniert, entlarvt die antisemitische und geschichtsrevisionistische Wahnwelt der Neonazis, und belegt außerdem die enge Zusammenarbeit zwischen jungen Neonazis und den einschlägig bekannten Berliner Reichsbürgern Rainer Link und Gerd Walter, die sich ebenfalls in Berliner Umland niedergelassen haben. Angemeldet wurde die Demonstration, die vom Bahnhof Richtung Innenstadt und wieder zurückgehen soll von dem bekannten Neonazi und Mitglied der Freien Kräfte Dennis Härtel. Dieser geht derzeit von 300 Teilnehmern aus, die in Luckenwalde ihr Unwesen treiben wollen.

Aus diesem Grund hat sich das spektrenübergreifende antifaschistische Bündnis „Linker Fläming United“ gegründet, welches sich unter dem Motto: „Gemeinsam gegen Nazis – Kein Ort für die Verdrehung der Geschichte!“ den Neonazis an diesem Tag entgegenstellen will.

Wir können Sie aufhalten! Lassen wir es nicht zu, dass sich Neonazis im Berliner Hinterland breit machen! Lassen wir es nicht zu, dass die Freien Kameradschaften in Brandenburg in aller Seelenruhe ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten können. Setzten wir ihnen aktiven und breiten Widerstand entgegen und putzen wir die Nazis auch von Luckenwaldener Straßen.

Kommt deshalb alle am 23.Mai um 11 Uhr nach Luckenwalde! Beteiligt euch dort an unserer großen Bündnisdemo und nutzt die dezentralen Kundgebungsorte, um euren antifaschistischen Protest Ausdruck zu verleihen!

Kein ruhiges Hinterland für Faschisten!
Am 23.Mai Neonazis kreativ und offensiv entgegentreten!

Zur Rolle der Gewerkschaften

Hallo Freunde,

um ganze 6% soll die Wirtschaft in Deutschland nach Angaben des Deutschen Wirtschaftsinstituts in diesem Jahr schrumpfen. Das bedeutet nach einer Faustregel, dass rund 3 Millionen Menschen mehr arbeitslos werden, was eine Arbeitslosenzahl Ende 2009 6,4 Millionen Menschen erwerbslos sind. Seit 1929 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr so eingebrochen und es sieht, blicke mensch auf Scheffler, Daimler Benz oder Opel, so aus als würden damalige Verhältnisse wieder eintreten.

Der SPIEGEL von dieser Woche fragt auf seiner Titelseite “Wiederholt sich die Geschichte doch?” und zieht Parallelen zwischen 1929 und 2009. Auch warnt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer vor sozialen Unruhen und stimmt damit in das Lied von Bundespräsidentinkanidatin Gesine Schwan ein. Doch schaut mensch auf andere Staaten, wie etwa Italien oder Frankreich, was mit einem erwarteten Minuswachstum von 3 Prozent gerade mal die Hälfte an Einbußen hinnehmen muss, so erkennt mensch deutlich mehr revolutionäres Potenzial als bei uns. Die französischen ArbeiterINNEN schrecken nicht vor militanten Mitteln des Arbeitskampfes zurück sondern setzten sie ganz gezielt ein. So werden Manager für Tage als Geisel genommen, der Strom für Menschen wieder angestellt, deren er von der Konzernspitze schon abgestellt wurde, es werden Fabriken besetzt oder auch Barrikaden errichtet.

Doch dies kann vor allem nur deshalb gelingen, weil die Gewerkschaften, in Frankreich vor allem der CGT, nicht nur von sozialen Unruhen sprechen sondern diese aktiv als Kampf für die Erhaltung der Arbeitsplätze unterstützen. Die Gewerkschaften haben sich in Frankreich, anders als in Deutschland, nie darauf eingelassen immer Schulter an Schulter mit der Regierung zu gehen, sondern haben immer versucht ein eigenständiger politischer Akteur zu bleiben. Auch deshalb konnten die französischen Gewerkschaften den politischen Generalstreik im Mai 1968 erkämpfen und bis heute erhalten. Die deutschen Gewerkschaften, die sich in den Zeiten der Studentenunruhen an die Seite der Großen Koalition geheftet hatten, stehen noch heute, im Kern ablehnend dem politischen Generalstreik gegenüber.

Diese Einstellung wird den ArbeiterINNEN jedoch in dieser Krise nicht weiterhelfen und dem Turbokapitalismus eher noch helfen als ihn zu überwinden. Wie weit überhaupt die Möglichkeit besteht die Gewerkschaften zu einem radikaleren Kurs zu bewegen werden wir am 16.Mai sehen, wenn die Gewerkschaften zum ersten Mal zu einer Demonstration gegen die Krise aufrufen. Eins sollten wir uns aber beherzigen. Ohne die Gewerkschaften und deren Mobilisierungskraft wird es in Deutschland keine französischen Verhältnisse geben!

Antifaschismus heißt feiern können! – Antikapitalismus heißt kämpfen können!


Bild: kosmonautica

Aufruf zur Demonstration am 28.03.2009 in Berlin und zum Tag der Demokratie am 29.03.2009 in Zossen

In den letzten Jahren sollten „wir alle“ den Gürtel enger schnallen und bloß nicht mehr Geld für gute Bildung oder für das Gesundheitssystem fordern. Jahrelang wurden wir an der kurzen Leine gehalten um bloß nicht auf die Idee zu kommen Geld für bessere Schulen und Universitäten oder für kostenlose KiTa-Plätze zu verlangen. Anstatt freier Bildung und kleinerer Klassen wurden Studiengebühren eingeführt. Doch jetzt in der Krise ist auf einmal Geld da und der Staat wirft unglaublich hohe Geldbeträge, mit vollen Händen, gewissenslosen Spekulanten hinterher. Mehr als 100 Milliarden Euro wurden bisher allein der Hypo Real Estate zu gesichert, ohne dass bisher nur 1% der Bank in der Hand des Staates ist. Und anstatt die Hilfsgelder von denen bezahlen zu lassen, die uns diese Krise mit hochspekulativen Wertpapieren und Leerverkäufen eingebrockt haben, nämlich die Reichen und Vermögenden in unserer Gesellschaft, werden nun wir zu Kasse gebeten. Durch sinkende Löhne, hohe Inflationsraten, noch mehr Kürzungen im Bildungs-, Jugend- und Sozialbereich sowie durch Studiengebühren und immer schlechtere Lernbedingungen. Wir wollen dieses Wirtschaftssystem nicht mehr, wo ein paar wenige sehr reich und sehr viele ganz arm sind, dass unsere Umwelt  zerstört und in zyklischen Abständen Krisen hervorruft! Deshalb gehen wir am 28. März 2009 unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ in Berlin auf die Straße – für gute und kostenlose Bildung, für die Besteuerung der Reichen und Vermögenden zur Finanzierung der Krise, sowie für die Vergesellschaftung der Banken! Für ein Leben nach dem Kapitalismus!

Dass Neonazis in Zossen nicht nur Sticker kleben, haben wir alle am 18. Dezember 2008 gesehen, als rund 20 Neonazis das Shoa-Gedenken auf dem Marktplatz mit HJ-Liedern gestört haben. Immer wieder tauchen seitdem Neo- und Altfaschisten in der Zossen Öffentlichkeit auf, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten und Andersdenkende einzuschüchtern. Doch anstatt aktiv gegen die Faschisten zu handeln, relativiert die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber und warnt lieber vor „Linksextremisten“! Doch Zossen hat ein Problem mit Rechtsextremismus! Daher hat sich eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Zossen zeigt Gesicht“ gegründet! Am 29. März 2009 veranstaltet diese Bürgerinitiative ab 14.00 Uhr im E-Werk Zossen ein „Fest der Demokratie“! Wir rufen alle Bürger_Innen dazu auf, dieses Fest zu besuchen und sich über die faschistische Szene in Teltow-Fläming zu informieren!

28.03.2008 – 12.00 Uhr – Berlin Alexanderplatz / Rotes Rathaus

29.03.2009 – 14.00 Uhr – E-Werk Zossen

Bild: penjelly

1.Mai-Nazifrei!

Am 1.Mai wollen die Nazis in Hannover aufmaschieren um ihre menschenverachtende Idiologie zu verbreiten. Das sie sich gerade den 1.Mai ausgesucht haben, den Kampftag der internationalen Arbeiterbewegung ist kein Zufall. So ist schon letztes Jahr zu beobachten gewesen, wie gerade die sogenannten “Autonomen Nationalisten” versucht haben diesen Tag für sich zu vereinahmen. Die Linksjugend['solid] aus Hannover ruft deshalb alle Antifaschisten auf sich an den Protesten dagegen zu beteiligen. Darum veröffentlichen wir hier auch das Mobilisierungsvideo. Wir, als Linksjugend['solid] TF Nord werden allerdings nicht nach Hannover reisen, da die NPD angekündigt hat, am 1. Mai in Berlin demonstrieren zu wollen. Deshalb werden wir in den nächsten Tagen dazu mobilisieren. Hier aber erst einmal das Mobivideo aus Hannover:

Angst kann lähmen…

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Wer kennt das nicht? Bei einer friedlichen Demonstration gegen soziale und gesellschaftliche Missstände wird die Demonstration von der Polizei in einen Kessel genommen. Nach mehreren Drohgebärden und Provokationen kommt es zu Übergriffen von Seiten der Polizei. Die Demonstration wird aufgelöst und nicht selten wird dabei brutale Gewalt, wenn auch meistens nur von vereinzelten Polizisten, eingesetzt. Was manche für einen einmaligen Vorfall halten ist generelle Praxis bei Demonstrationen, die nicht im Fokus der breiten Öffentlichkeit stehen. So sei an die große Anti-Harz IV Demonstration am 13.Oktober 2007 erinnert, bei der Polizisten einer 50 jährigen das Becken brachen oder an die G8-Demonstration in Heiligendamm, wo Polizisten und Justiz mit Menschenrechtsverletzungen und viel Gewalt versucht haben jeglichen Protest zu unterdrücken. Kein Polizist wurde bisher dafür zu Rechenschaft gezogen. Und selbst wenn die Robocops von den eigenen Leuten gefilmt werden wie sie Journalisten bei der 1.Mai Demonstration 2008 verprügelten, ist eine Verfolgung derjenigen sehr schwer. Die Polizisten tragen nämlich nur eine Hundertschaftennummer auf ihrem Rücken aber keine eindeutige, personell zugeordnete Nummer. Und selbst diese Hunderschaftennummer wird bei brenzligen Situationen, wie beispielsweise beim G8 oder beim 1. Mai einfach abgenommen, so dass Straftäter in die Anonymität der grünen Uniformen verschwinden können und niemals zu Rechenschaft gezogen werden. Dagegen stellen wir uns als Linksjugend[´solid], nicht nur, weil wir schon zu oft Opfer von Polizeiübergriffen geworden sind sondern auch weil wir Polizeibrutalität für einen Rechtstaat nicht angemessen sehen. Deshalb fordern wir eine individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte, damit nicht wieder Demonstranten mit Quarzsandhandschuhen malträtiert und misshandelt werden. Denn Angst kann lähmen, wenn der Rechtstaat aussetzt!

Videokanal


Castor? Schottern!


Sparpaket stoppen!


Communism? Make it real!


La Rage!